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PUM.A - Operative PartnerIn der Perspektive des Projektziels besteht das Kernproblem der Zielgruppe an den drei Projektstandorten in einer im Vergleich zur Gesamtheit der Schulabgnger/innen von Haupt- und Realschulen zu geringen Einmndungsquote der Absolvent/innen mit Migrationshintergrund in das Duale Ausbildungssystem. Zur Bewltigung dieses Problems kooperiert PUM.A B mit folgenden operativen Partnern aus der Region Braunschweig: Bund Trkisch - Europischer Unternehmer e.V. (BTEU)Aus Sicht des Bundes Trkisch-Europischer Unternehmer e.V. liegt das Kernproblem in der mangelnden Ausbildungsfhigkeit der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Region. Ein wichtiges Qualittssignal fr die Betriebe ist in diesem Zusammenhang der erreichte Abschluss und das Abschlusszeugnis. Zurckgefhrt wird die mangelnde Ausbildungsfhigkeit auf unzureichende Informationen der Jugendlichen, welche Anforderungen eine Ausbildung stellt. Der BTEU mchte am Lernort Schule daran mitwirken, die Schler/innen, ihre Eltern und die Lehrer/innen mit diesem Bedarf der Unternehmen besser vertraut zu machen. Nachfrageseitig plant er daran mitzuarbeiten, Personalverantwortliche aus ihrer Fixierung auf Abschluss und Abschlusszeugnis zu lsen, auch um Betriebe fr die Einrichtung von (zustzlichen) Ausbildungspltzen zu gewinnen. VHS Arbeit und Beruf GmbHDie VHS Arbeit und Beruf GmbH vermutet, die geringe bergangsquote in Braunschweig ist auf ein mangelndes berufliches Orientierungswissen der Jugendlichen in Verbindung mit einem verbesserungsfhigen zielfhrenden Denk- und Handlungsvermgen zurckzufhren. Hinzu kommen Qualifikationsdefizite und Unkenntnis der eigenen Potenziale. Aufseiten der Unternehmer/innen mit und ohne Migrationshintergrund knnten nach Einschtzung des Bildungstrgers objektive, normative und expressive Vorbehalte gegen die Ausbildung von Migrant/innen und Hauptschler/innen bestehen. Die Bedarfsanalyse umfasst demnach die Schwerpunkte Sprache (insbesondere Lesestrategien und Textproduktion), mathematisch-technisches Verstndnis und Schlsselqualifikationen (insbesondere Sozialbungen zu Arbeitsorganisation, Kommunikationsfhigkeit, Teamfhigkeit, Problemlsungsfhigkeit, Selbststndigkeit). Vorgeschaltet ist ein erhebungsbogengesttztes Gesprch (Erstgesprch). Um den Zugang zur Zielgruppe zu verbessern, werden die anderen Akteure, die am Lernort Schule aufeinandertreffen, einbezogen. Ausbildungswerkstatt Braunschweig e.V.Nach Einschtzung der Ausbildungswerkstatt Braunschweig e.V. ist der Zugang zum Ausbildungsmarkt fr Migrant/innen erschwert, weil nicht ausreichend interkulturelle Beratungsangebote gemacht werden, die ihre Kompetenzen betonen, wie z.B. Zweisprachigkeit. In Kooperation mit Migranten/innenselbstorganisationen und unter Einbeziehung von Eltern, den Fachlehrer/innen an den Schulen, den Fachberater/innen Berufsorientierung sowie den Berufsberater/innen, die die Handlungswirksamkeit des Ansatzes erhhen, werden ber eine Kompetenzfeststellung mit interkulturellen Elementen und der Erarbeitung des Profilpasses die Bedarfe und Talente der Jugendlichen festgestellt und festgehalten. Darauf aufbauend werden passgenaue Coaching- und Qualifizierungsangebote entwickelt und umgesetzt. Kreisvolkshochschule PeineDie Kreisvolkshochschule Peine fhrt die unterdurchschnittliche Einmndungsquote der Zielgruppe am Durchfhrungsort Peine auf nicht vorhandene oder nur rudimentre Kenntnisse ber Ausbildungsberufe und –system zurck. Sie kann auch bezglich Informationen oder Rat von ihren Eltern hufig weniger untersttzt werden als Schulabgnger/innen ohne Einwanderungshinter-grund. Abhilfe erwartet die KVHS von der an allen drei Durchfhrungsorten geplanten Berufsinformationsbrse speziell fr Migrant/innen, die die Partner in Peine u. a. gemeinsam mit Unternehmer/innen der PIAB - Peine İşadamları Birliği, die Interessengemeinschaft trkischer Unternehmer/innen aus Peine und solchen ohne Migrationshintergrund, der zustndigen Arbeitsagentur, der Kommune fr Arbeit Peine usw. durchfhren. Auch die KVHS wird mit dem Profilpass arbeiten, um Neigungen und Begabungen festzustellen, und die Bedarfsanalyse durch Assessment-Instrumente abrunden, die speziell fr die Zielgruppe modifiziert werden. RegionalVerbund fr Ausbildung e.V.Der RegionalVerbund Ausbildung e.V. vermutet, dass fehlende soziale Kompetenzen und ein zu geringes Bildungsniveau (Bildungsabschlsse) dafr verantwortlich sind, dass Gifhorner Jugendliche mit Einwanderungshintergrund nur zu einem geringen Prozentsatz direkt in das Duale Ausbildungssystem einmnden. An den ausgewhlten Schulstandorten besteht bereits eine enge Kooperation mit dem rtlichen Jugendhilfetrger, dem Landkreis Gifhorn. Zur Auswahl der Teilnehmer/innen sind Elternabende geplant, die in Kooperation mit PUM.A B- Partnern stattfinden, insbesondere mit Migrant/innen-selbstorganisationen. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. und/ oder der BTEU e.V. helfen ggf., Sprachbarrieren zu berwinden und erhhen die Handlungswirksamkeit des Ansatzes. Auch der RVA mchte den Profilpass einsetzen, damit die Teilnehmenden herausfinden, was sie knnen, wozu sie Lust haben und welcher mgliche Beruf zu ihnen passt. Danach kommt die Methode der passgenauen Vermittlung zur Anwendung. Das bedeutet, eine zielgerichtete Zusammenfhrung von Ausbildungsplatzsuchenden und Betrieben- auch schon im Rahmen von Praktika. Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.Nach Einschtzung der Gifhorner Sektion der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. lsst die Resonanz des Projektes und die Wahrnehmung der zugrundeliegenden Problemstellung bei den Eltern noch zu wnschen brig. Die erfolgreiche Einmndung der Schler/innen in das Duale Ausbildungssystem und den Arbeitsmarkt ist aber nicht nur von der zielgerichteten Mitarbeit der Schler/innen und Lehrer/innen abhngig, sondern auch vom Engagement der Eltern. Gleichermaen abhngig ist die erfolgreiche Integration der Schler/innen in Ausbildung von der Bewltigung sprachlicher Defizite, die oftmals die mangelnden Sprachkenntnisse der Eltern widerspiegeln. Durch diese Sprachbarrieren haben die anderen PUM.A- Partner - einschlielich der Lehrkrfte - den widersprchlichen Eindruck, dass sich die Eltern, obwohl interessiert an der Bildung ihrer Kinder, sich nicht beteiligen. Das zeigt sich z.B. durch die Abstinenz an Elternabenden. Daher gilt es, Eltern von Schler/innen mit osteuropischem Einwanderungshintergrund einerseits besser mit den Lehrer/innen und anderen wichtigen Multiplikatoren, wie der Arbeitsagentur, zu vernetzen sowie andererseits ber das Duale Ausbildungssystem und ber die Ausbildungschancen der Jugendlichen zu informieren. Lehrerschaft, Arbeitsagentur und Bildungstrger allein knnen den friktionslosen bergang in das Duale Ausbildungssystem sowie den Arbeitsmarkt nicht bewltigen. Um die Eltern einzubinden, um ihnen die Notwendigkeit bestimmter bildungsfrdernder Manahmen zugunsten ihrer Kinder verstndlich zu machen, bettigt sich die Gifhorner Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. in umfassenden Sinn als Trffner. Insbesondere wird das Ausbildungsplatzpotenzial strker aktiviert, das in Unternehmen schlummert, die sich in der Hand von Migrant/innen mit osteuropischem Migrationshintergrund befinden. |
1. Regionaler BildungspreisZeitOrteUmwelttechnik
Die stoffliche und energetische Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen sowie das Einsparen von Energie/Energieeffizienz gehren zu den Wachstumsthemen der Zukunft. Im Projekt Umwelttechnik arbeitet die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gemeinsam mit regionalen Partnern an der Entwicklung dieses Wachstumsfeldes mehr...
CARLECTRA GMBH
Die im Sommer 2007 aus dem Zentrum fr Fahrzeugelektronik der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH heraus gegrndete CARLECTRA GMBH strkt das Wachstumsfeld Fahrzeugelektronik, um nachhaltige Arbeitsplatzeffekte in der Region zu erzielen. mehr...
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