Inhalte der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH
Titelbild projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH Stdte und Landkreise in der REGION Titelbild projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH

Projekt unversorgter Migranten/innen in Ausbildung in der Region Braunschweig (PUM.A B)

Ein Kooperationsprojekt der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gefrdert im Rahmen des XENOS- Programms „Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium fr Arbeit und Soziales und den Europischen Sozialfonds

Projektziel ist der friktionslose bergang Jugendlicher mit Migrationshintergrund aus Schule in das Duale Ausbildungssystem durch Potenzialanalyse, Qualifizierung und die Gewinnung zustzlicher Ausbildungspltze und Betriebe. Das Projekt richtet sich an insgesamt gut 150 Migrant/innen der letzten und vorletzten Jahrgangsstufe an Schulen der Region mit Haupt- und/ oder Realschulzweig. PUM.A B wird schwerpunktmig auf dem Gebiet der Stadt Braunschweig sowie der Landkreise Gifhorn und Peine durchgefhrt. Die Jugendlichen haben i.d.R. entweder einen sdosteuropischen oder einen osteuropischen Einwanderungshintergrund. (1)

In allen drei Gebietskrperschaften zeigen sich Integrationsdefizite im Hinblick auf die Teilhabe an Bildung. Dies gilt auch fr den Erwerb des erweiterten Sekundarabschlusses I.

Der Europische Sozialfonds und das Bundesministerium fr Arbeit und Soziales untersttzen PUM.A B in den Jahren 2009, 2010 und 2011 mit insgesamt rd. 612.000,- EUR.

_____________________________________________________________________________

(1) Die Kriterien fr den Migrations-  bzw. Einwanderungshintergrund sind die erste oder zweite Staatsbrgerschaft der Eltern des Jugendlichen- in Einzelfllen der Groeltern, deren Geburtsland oder die Familiensprache.

 

PUM.A B- Partner - fr den friktionslosen bergang in das Duale Ausbildungssystem

Neben den Jugendlichen mit Einwanderungshintergrund selbst sind in erster Linie deren Eltern sowie die Lehrer/innen der Projektschulen fr eine Verbesserung des friktionslosen bergangs von der Schule in das Duale Ausbildungssystem zustndig. Zustndig sind auch die Arbeitsagenturen Braunschweig, Helmstedt - Geschftsstelle Gifhorn sowie Hildesheim - Geschftstelle Peine im Rahmen von Berufsberatung, Berufsorientierung und Besuchen des jeweiligen Berufsinformationszentrums.

Eine entscheidende Rolle bei der Integration in das Duale Ausbildungssystem haben die beteiligten Bildungstrger, die Zugang zur Gruppe der Migrant/innen besitzen und/ oder in der Lage sind, Verbundausbildung zu organisieren, wie die Ausbildungswerkstatt Braunschweig e.V., die Kreisvolkshochschule Peine und der RegionalVerbund Ausbildung e.V. mit Hauptsitz in Wolfsburg. Sie sind sowohl mit den angebotsseitigen Gegebenheiten als auch den nachfrageseitigen Anforderungen vertraut und ggf. in der Lage Manahmen der vertieften Berufsorientierung durchzufhren.

Einen Problemlsungsbeitrag leisten auch Unternehmer/innen mit und ohne Migrationshintergrund, wenn sie ihre Betriebs- zur Ausbildungssttte weiterentwickeln oder zustzliche Ausbildungspltze anbieten. Dazu wird zustzlich mit den zustndigen Kammern der Region kooperiert, der Handwerkskammer Braunschweig, die ab dem Jahr 2009 auch fr Gifhorn zustndig ist, sowie den Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lneburg/ Wolfsburg. Eine Vorstufe dafr sind Praktika, die wiederum einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten.

Im Landkreis Gifhorn werden die Aktivitten zudem aktiv von der Integrationsleitstelle des Landkreises untersttzt, die das Projekt auch schon mit entwickelt hat.

 

PUM.A B- Partnerorganisation - integrierter Ansatz und Organisationsprinzip

PUM.A B verfolgt einen integrierten Ansatz, d.h. im Rahmen von PUM.A B kooperieren die wichtigsten Institutionen und Personen in Braunschweig, Gifhorn und Peine, die ber Entscheidungsrechte in Bezug auf die Integration in Ausbildung verfgen. Die Zusammenarbeit soll weiter nach dem Prinzip des komparativen Vorteils organisiert werden, d.h. die Partner machen zur Erreichung der Projektziele nicht alles was sie knnen, sondern das, was sie besser als andere Partner knnen.

Auch ist immer nur der Teil der PUM.A B- Partnerorganisationen aktiviert, der zur Lsung einer konkreten Aufgabe bentigt wird. Dabei findet das Subsidiarittsprinzip Anwendung, d.h. die nchst hhere, organisatorische Ebene einer Partnerinstitution wird erst bemht, wenn der Kooperationsprozess ins Stocken zu geraten droht.

Die Projektkoalition versteht sich als offen, um auf neue Entwicklungen reagieren zu knnen. Damit diese Organisationsprinzipien sinnvoll angewendet werden knnen und um die Kohrenz des Handelns der PUM.A B- Partner zu sichern, werden die operativen Partner zu jedem Zeitpunkt ber ungefhr den gleichen Informationsstand verfgen.

 

PUM.A B- Integrationsstrategie - Modulaufbau

Die Grundlage fr die PUM.A B- Integrationsstrategie bilden die aktuellen Kenntnisse des regionalen Ausbildungsmarktes auf der Grundlage von Statistiken, Beobachtung und Erfahrungen. PUM.A B besteht im Wesentlichen aus drei Modulen. Am Anfang steht die Ausbildungsentwicklung, d.h. einerseits eine individuelle Bildungsberatung, das Coaching sowie die Qualifizierung ausgewhlter Jugendlicher mit Migrationshintergrund und andererseits die Beratung interessierter Betriebe insbesondere in Ausbildungsfragen sowie fr beide Zielgruppen die Durchfhrung der Demokratie-, Toleranz- und Interkulturalittsseminare.

 

Dabei wird die Kompetenzfeststellung durch die PUM.A B- Partner so koordiniert, dass PUM.A B zum Projektende ein speziell auf die Bedrfnisse von Schler/innen mit Migrationshintergrund zugeschnittenes Kompetenzfeststellungsverfahren anbieten kann.

 

Die erste Phase geht ber in die Integrationsphase, Jugendlicher und Betrieb mssen zueinander finden, der Berufsausbildungsvertrag muss geschlossen werden, der Kammereintrag erfolgen usw.; gegebenenfalls muss der/ die Unternehmer/in vorher noch bei der Erlangung der Zuerkennung der persnlichen und fachlichen Eignung sowie der Betriebs- als (Verbund-) Ausbildungssttte durch die zustndige Kammer untersttzt werden. Im  Anschluss folgt die Stabilisierungsphase. Hier werden u. a. Konflikte entschrft, die bei der Umsetzung des in den ersten beiden Modulen erworbenen Wissens durch Unternehmer/in und Auszubildende/n entstehen knnen sowie Frder- und Sttzunterrichte angeboten.

 

Insgesamt sind drei Durchgnge geplant, wobei sich das Modul „Stabilisierung“ des einen Durchgangs mit dem Modul „Ausbildungsentwicklung“ des nchsten Durchgangs i.d.R. vier Monate berlappt.

 

Ansprechpartnerin:


Dagmar Schfer

 
Die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH arbeitet mit der Wolfsburg AG in gemeinsam definierten regionalen Schwerpunkten intensiv zusammen. Informationen zu unserem Kooperationspartner Wolfsburg AG finden Sie hier.
 

Regionaler Bildungsserver


 

ZeitOrte

 

Umwelttechnik

 
Die stoffliche und energetische Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen sowie das Einsparen von Energie/Energieeffizienz gehren zu den Wachstumsthemen der Zukunft. Im Projekt Umwelttechnik arbeitet die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gemeinsam mit regionalen Partnern an der Entwicklung dieses Wachstumsfeldes mehr...
 

CARLECTRA GMBH

 
Die im Sommer 2007 aus dem Zentrum fr Fahrzeugelektronik der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH heraus gegrndete CARLECTRA GMBH strkt das Wachstumsfeld Fahrzeugelektronik, um nachhaltige Arbeitsplatzeffekte in der Region zu erzielen. mehr...
 

Landesinitiative Telematik

 
Niedersachsen ist einer der fhrenden Standorte der Mobilittswirtschaft und -forschung. Mittels der Landesinitiative Telematik sollen die Potenziale der Telematik in Niedersachsen optimal entwickelt und eingesetzt werden. mehr...
 

Gesellschafter