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PUM.A B - AktuellesPUM.A B: BerufsInfoBrsen in Peine und Braunschweig/ Rd. 350 Schlerinnen und Schler mit Einwanderungshintergrund erreichtNazli hat es geschafft; sie hat mit Untersttzung von PUM.A B einen Ausbildungsplatz als Steuerfachgehilfin gefunden. „Besonders geholfen hat mir der EDV- Fhrerschein Xpert, der Bestandteil von PUM.A B ist. Investieren musste ich Freizeit, die Herbstferien“, berichtet sie vor den gut 80 Schlerinnen und Schlern, die sich zum Auftakt der 2. Peiner BiB am 23. September bei der Kreisvolkshochschule Peine (KVHS) auf der Ilseder Htte versammelt hatten. Dass durch Leistungswillen und Flei alles erreichbar ist, verdeutlicht Osman Benzer bei der Schilderung seiner Karriere. Er hat zunchst den steinigen Weg beschritten, seinen Schulabschluss parallel zur Berufsttigkeit nachzuholen, weil er merkte, dass mehr in ihm steckt. Spter hat er sich kontinuierlich weitergebildet. Heute ist er Geschftsfhrer der Reisebro Benzer Touristik GmbH, besitzt zwei Reisebros. „Einfacher ist es, die allgemeinbildende Schule gleich mit einem guten Schulabschluss zu verlassen“, redet Osman Benzer den Jugendlichen ins Gewissen. Mit 27 Jahren blickt auch Cengiz Ersu durch Leistungswillen und Flei bereits auf eine steile Karriere zurck. Er ist der Inhaber von E-Neukauf in Telgte und trgt Verantwortung fr 28 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. „Ein Ausbildungsplatz legt den Grundstein fr finanzielle Unabhngigkeit und steigert das Ansehen innerhalb der Familie“, wei er zu berichten. Auf dem Weg zur Steuerfachgehilfin: Nazli Lebenslanges Lernen als Motto: Osman Benzer Bildet heute selbst aus: Cengiz Ersu (r.) Sowohl Osman Benzer als auch Cengiz Ersu bilden heute in ihren Betrieben aus.
Abgerundet wurde der Vortragsteil durch Peter Zivanovic von der Handwerkskammer Braunschweig-Lneburg-Stade, der die Jugendlichen mit den Erwartungen der Handwerksbetriebe hinsichtlich der fachlichen und sozialen Kompetenzen fr eine erfolgreiche Ausbildung vertraut machte. Zwei kleine, eigens fr den Tag von Schlerinnen und Schlern der GHS Gro Ilsede um ihren Lehrer Zeki zdemir geschriebene Szenen sensibilisierten dafr, wie sich Vorurteile und mangelndes interkulturelles Verstndnis gegenseitig verstrken. Die Dialoge waren originell, das Lachen blieb in dem Publikum aber manchmal im Halse stecken- so bei einem Arztbesuch, der sich durch mangelnde Sprachkenntnisse zur Tortour entwickelt. Informierte ber die Anforderungen im Handwerk: Peter Zivanovic (r.) Schler der GHS Gro Ilsede machen interkulturell Theater Tipps zum Thema Bewerbung vom Fachmann: Reinhard Manke Das Team der KVHS Peine um Jutta Schubert hatte auch eine Reihe von privaten und ffentlichen Ausbildungsbetrieben aus Handwerk, produzierendem Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Verwaltung fr die 2. Peiner BIB gewonnen. Sie informierten an Firmenstnden ber ihre Ausbildungsmglichkeiten. Reinhard Manke, der selbst 20 Jahre Personalverantwortung getragen hat, stand den Jugendlichen mit Tipps und Informationen rund um das Thema Bewerbung zur Verfgung. Ishak Demirbag vom Bund Trkisch-Europischer Unternehmer e.V. bot fr die Jugendlichen und ihre Eltern Informationen zum dualen Ausbildungssystem - auch - in trkischer Sprache an. Anfangs Andrang: die 4. Braunschweiger BIB Die Stnde von Siemens AG (v.) und DB Regio AG U. a. auch dabei: das Stdtische Klinikum Braunschweig gGmbH Bereits eine Woche zuvor, am 13. September fand mit hnlichem Programm die nunmehr 4. Braunschweiger BIB statt, erstmals allerdings in Rumen der VHS Braunschweig GmbH, in der Alten Waage. Das VHS- Team um Dirk Steinhage und Wilhelmine Berg hatte rund Zweidutzend private und ffentliche Arbeitgeber gewonnen, die mit eignen Stnden vertreten, ber ihre Ausbildungsmglichkeiten informierten. Insbesondere grere Unternehmen, wie Siemens AG, Deutsche Bahn Regio AG, Foot Locker Germany GmbH oder das Stdtische Klinikum nutzen die Chance, sich bei Jugendlichen mit Einwanderungshintergrund bekannt zu machen. „Viele Jugendliche beschftigen sich zu spt mit ihrer beruflichen Zukunft und haben keinen Plan, wissen weder was sie knnen, noch was sie nicht knnen“, so Hans-Peter Lorenzen von der VHS. Umso bedauerlicher fanden es die PUM.A- Netzwerkpartner, dass mit der 4. BIB die Besucherzahlen erstmals rcklufig waren- trotz intensiver Werbung Vorort in den Schulen. „Arbeit und Ausbildung sind nicht alles, aber ohne Arbeit und Ausbildung ist alles nichts“, fasste Christian Wichert von der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH die Erfahrung im PUM.A B- Netzwerk zusammen. Schon das 4. Mal dabei: die Agentur fr Arbeit Braunschweig Auch von Anfang an auf der BIB: die Physikalisch-Technische Bundesanstalt Das 1. Mal dabei: das Finanzamt Braunschweig/ Wilhelmstrae Im Modellprojekt PUM.A B - Projekt „Unversorgte Migrantinnen und Migranten in Ausbildung in der Region Braunschweig“ - untersttzen seit Februar 2009 die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GmbH, die VHS Arbeit und Beruf GmbH, die Ausbildungswerkstatt Braunschweig e.V., die Kreisvolkshochschule Peine, der RegionalVerbund fr Ausbildung e.V. Wolfsburg sowie der Bund Trkisch-Europischer Unternehmer e.V. und die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. Jugendliche mit Einwanderungshintergrund beim direkten bergang von Schule in Ausbildung. Vor dem Erfahrungshintergrund der ersten 1,5 Durchgnge haben die Netzwerkpartner inzwischen Elemente „guter Praxis“ identifiziert, die umgesetzt an einzelnen Schulstandorten bereits zu Integrationsquoten von 40% gefhrt haben. Ingesamt haben 32 Jugendliche z. T. uerst anspruchsvolle Ausbildungspltze gefunden- darunter Nazli. Ich will ausbilden!Bestnote: Aleksandar Taseski, Gastronomie im Gewandhaus, Braunschweig
PUM.A B hat in Kooperation mit dem Bund Trkisch-Europischer Unternehmer e.V. und der Deutschen Angestellten Akademie GmbH Hannover einen Kurs zur Erlangung des AdA-Scheins („Ausbildung der Ausbilder“) fr Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Personalverantwortliche mit Einwanderungshintergrund organisiert, der die notwendigen rechtlichen wie auch berufs- und arbeitspdagogischen Kenntnisse vermittelt. „Ich schwitze sonst nie, aber beim 15mintigen Fachgesprch der praktischen Prfung bin ich schon ins Schwitzen gekommen“, so einer der erfolgreichen Teilnehmer. „Aber es hat sich gelohnt!“ Fnf von Zehn haben bis zum Schluss durchgehalten und sowohl die schriftliche als auch die praktische Kammerprfung bestanden, jetzt drfen sie ausbilden. (Zwei Weitere haben eine Teilprfung erfolgreich abgelegt.) Um das Ziel zu erreichen, verbrachten sie seit April 2010 ber neun Wochen hinweg zwei Abende und den Samstag in Rumen der PRBS. Hinzu kamen husliche Selbstlernphasen. Ein zweiter Kurs ist fr den Herbst geplant. „Die Liste der Interessenten fllt sich bereits“, so Ishak Demirbag vom BTEU. PUM.A ist im Frhjahr 2009 mit dem Ziel angetreten, Jugendliche mit Einwanderungshintergrund aus Haupt- und Realschulen dabei zu untersttzen, direkt in Ausbildung einzumnden. In 30 Fllen hat das bisher geklappt, mindestens fnf Optionen sind jetzt hinzugekommen. Das „PUM.A B- PROJEKT UNVERSORGTE MIGRANT/INNEN IN AUSBILDUNG IN DER REGION BRAUNSCHWEIG“ wird im Rahmen des XENOS- Programms „Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium fr Arbeit und Soziales und den Europischen Sozialfonds sowie aus Mitteln der Agenturen fr Arbeit Braunschweig, Helmstedt und Hildesheim und der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gefrdert. Der AdA- Kurs wird vom Bundesministerium fr Bildung und Forschung gefrdert und von JOBSTARTER beim Bundesinstitut fr Berufsbildung koordiniert. PUM.A B: 3. Braunschweiger BerufsInfoBrse fr Jugendliche mit Einwanderungshintergrund zur Erweiterung des Berufswahlspektrums
Erffneten die 3. BIB: Heike Jrissen, Agentur fr Arbeit Braunschweig und Christian Wichert, PRBS GMBH
Rd. 400 Jugendliche mit Einwanderungshintergrund nutzen Ende September die gebotene Chance, sich bei Personalverantwortlichen von rd. zwei Dutzend Unternehmen und Institutionen - von der Bauinnung Braunschweig bis zur Volkswagen AG - ber deren Ausbildungsberufsbilder zu informieren. Abgerundet wurde das Programm durch Fachvortrge u. a. zur Funktionsweise des Dualen Ausbildungssystems in Deutsch, Trkisch und Russisch und Tipps vom Profi fr Bewerbungen und Vorstellungsgesprche Migranten und Migrantinnen verfgen oft ber vielfltige Kompetenzen- am sinnflligsten die Zweisprachigkeit. Sie brauchen jedoch Untersttzung und Informationen fr eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt. PUM.A B, das PROJEKT UNVERSORGTE MIGRANTINNEN IN AUSBILDUNG IN DER REGION BRAUNSCHWEIG lud deshalb am Montag, den 28. September 2009 in die Brunsviga, Karlstrae 35 zur 3. BerufsInfoBrse (BIB) fr Jugendliche mit Einwanderungshintergrund ein, die um 13:00 Uhr von Heike Jrissen, Geschftsfhrerin operativ der Agentur fr Arbeit Braunschweig und Christian Wichert, Projektleiter bei der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GmbH, erffnet wurde. Die BIB wurde mageblich vom Team um Wilhelmine Berg von der VHS Arbeit und Beruf GmbH organisiert, einem von fnf PUM.A B- Partnern.
Informationshungrig: Besucherinnen und Besucher der 3. BIB
Mit dem Ziel das Berufswahlspektrum von Jugendlichen mit Einwanderungshintergrund zu erweitern, stellen Firmen und Institutionen - von „A“ wie Agentur fr Arbeit Braunschweig“ ber „R“ wie Real,- SB Warenhaus GmbH bis zu „V“, wie Volkswagen AG - ihre Berufsbilder vor. Dabei prsentieren Jugendliche mit und ohne Einwanderungshintergrund ihren beruflich erfolgreichen Werdegang und stehen fr Beratungsgesprche zur Verfgung. Das Spektrum reicht hier von der Friseurin ber den Metallbauer bis hin zum Elektroniker und dualen Studiengngen. Rund um die berufliche Orientierung wurden Informations- und Medienangebote gemacht, wie z.B. Vortrge zur Funktionsweise des Dualen Ausbildungssystems in Deutsch, Trkisch und Russisch und Tipps vom Profi fr Bewerbungen und Vorstellungsgesprche. Die Aussteller zeigten sich mit dem Zuspruch zufrieden, der Jugendlichen sollten aber zeitversetzt eingeladen werden, um Wartezeiten an den Stnden zu minimieren und eine gleichmige Auslastung zu erreichen. Einige Firmen und Institutionen haben sich schon einen Standplatz fr das nchste Jahr reservieren lassen. Die Jugendlichen wnschen sich eine noch grere Vielfalt von Ausbildungsberufsbildern und Firmen. „In der Brunsviga ist das dann aber nicht mehr zu machen“, merkt einer der Jugendlichen an. Am PUM.A B- Standort Landkreis Peine zeichnete die KVHS Peine am 23. September 2009 verantwortlich fr die Schwesterveranstaltung - die 1. Peiner BIB fr Jugendliche mit Einwanderungshintergrund zur Erweiterung des Berufswahlspektrums - die im Melody-Event-Center in der Peiner Theodor-Heuss-Strae stattfand. Ein Staatsbesuch ...Ende August fand ein PUM.A B- Projektbesuch von Herrn Staatssekretr Brandner, Bundesministerium fr Arbeit und Soziales, an der Hauptschule Heidberg statt. Wie alles im Leben hat auch PUM.A B eine Vorgeschichte. Die heit SIMBA- Soziale Integration von Migrant/innen in Beruf und Arbeit und spielte sich von Mitte 2002 bis Mitte 2005 ab, whrend der Laufzeit von EQUAL I. Die PRBS GMBH war noch ein Verein und was hatten wir mit Integration zu tun, auer dass uns der Bund Trkisch-Europischer Unternehmer immer wieder auf die Bedeutung und das Potenzial des Themas hinwies? Der Mittelgeber fragte sich das wohl auch, und so teilten sich die sieben Braunschweiger Partnerorganisationen in SIMBA ein Teilprojekt. Unsere Ergebnisse waren aber so gut, dass wir in EQUAL I einen Nachschlag erhielten und in EQUAL II eine eigene Entwicklungspartnerschaft bilden durften: PAMIR SON- Projekt Arbeitsmarktintegration von Migrant/innen in der Region SON. Partner gingen von Bord, Partner kamen hinzu. Der Mittelzufluss von BMAS und ESF „vervierkommadreifachte“ sich. Im Ergebnis lag die Integrationsquote um den Faktor 3 ber der vergleichbarer Manahmen, was zur bernahme der PAMIR- Kernmodule in die Regelfrderung regionaler Arbeitsverwaltungen und bis heute zu Vortragseinladungen auf europische Konferenzen fhrt. Zwischen 2002 und 2007 konnte so rd. 260mal in Arbeit und 100mal in Ausbildung vermittelt werden: 360 Brgerinnen und Brger mit Einwanderungshintergrund, zumeist zuvor im Bezug von Arbeitslosengeld II haben so eine neue Perspektive auf dem Arbeitsmarkt erhalten! Zwanzig Betriebe, z. T. gefhrt von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Einwanderungshintergrund, haben in diesem Zusammenhang erstmals ausgebildet. Mit dem Projekt PUM.A B knnen wird das Netzwerk rund um die PRBS GMBH nun erstmals prventiv ttig. Nach dem 1. Durchgang, der zeitlich nur ein halber war, hat das Netzwerk bereits 12mal in Ausbildung vermittelt. Und in Gifhorn bildet sich mit Untersttzung des BTEU wieder eine Interessenvertretung von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund- wie zuvor in Peine. PUM.A B baut Brcken ...Staatssekretr Klaus Brandner, Bundesministerium fr Arbeit und Soziales, besuchte Ende August 2009 das PROJEKT UNVERSORGFTE MIGRANT/INNEN IN AUSBILDUNG IN DER REGION BRAUNSCHWEIG (PUM.A B) der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH. Gezeigt wurde an der Braunschweiger Hauptschule Heidberg eine Sozialbung aus der PUM.A B- Kompetenzfeststellung, deren Vorstufe bereits Grundlage beachtlicher Vermittlungserfolge in frheren Integrationsprojekten gewesen ist. Von links nach rechts: Dirk Warnecke, Geschftsfhrer PRBS GMBH, Ahmet Yilmaz, Vorstand Bund Trkisch-Europischer Unternehmer e.V., Staatssekretr Klaus Brandner, Bundesministerium fr Arbeit und Soziales, Harald Eitge, Vorsitzender Geschftsfhrung Agentur fr Arbeit Braunschweig, und Christian Wichert, Projektleiter PUM.A B PRBS GMBH PUM.As beim Brckenbau Es liegt schon Spannung in der Luft, ob die papiernen Brcken das Buch tragen, mit dem sie zur Probe belastet werden. Jugendliche mit Einwanderungshintergrund haben sie zuvor in interkulturell zusammengesetzten Teams gemeinsam konstruiert und gebaut, untersttzt von ihrer Lehrerin Frau Thier-Englisch und den Mitarbeiterinnen von Ausbildungswerkstatt Braunschweig e.V. und VHS Arbeit und Beruf GmbH, Frau Edler und Frau Giesa, die PUM.A B an der Hauptschule Heidberg durchfhren. „Es sind auch Brcken in den Arbeitsmarkt“, so Katharina Edler. Nach dem 1. Durchgang, der zeitlich nur ein halber war, haben bereits zwlf Jugendliche mit Untersttzung des PUM.A B- Netzwerkes einen Ausbildungsplatz gefunden. Die Kompetenzfeststellung ist Bestandteil des ersten PUM.A B- Moduls, der Ausbildungsentwicklung. Neben der individuellen Bildungsberatung enthlt das Modul auch Qualifizierungsteile, z.B. einen europaweit anerkannten EDV- Fhrerschein, die neu entwickelte MobilCard, ein spezielles Mobilittstraining, sowie ausbildungsberufsbildbezogene Praktika. Um das umfangreiche Angebot wahrnehmen zu knnen, investieren die Schlerinnen und Schler Ferien- und Freizeit.
Von links nach rechts: Frau Thier-Englisch, Lehrerin Hauptschule Heidberg, Cemil ztrk, Trkische Gemeinde Gifhorn, Staatssekretr Klaus Brandner, Bundesministerium fr Arbeit und Soziales, und Carola Reimann, Mitglied des Deutschen Bundestages
Beraten werden aber auch interessierte Betriebe insbesondere solche, die sich der Herausforderung betrieblich auszubilden zum ersten Mal stellen wollen. Die Untersttzungsleistungen reichen hier von der Beratung in Detailfragen bis zur Organisation von Verbundausbildung. „Diese Dienstleistungen sind schon ein Argument, wenn wir unterwegs sind, um Unternehmer und Unternehmerinnen zu berzeugen, im Rahmen von PUM.A B Ausbildungspltze anzubieten“, berichtet Ahmet Yilmaz, Vorstand im Bund Trkisch-Europischer Unternehmer e.V. Gemeinsam mit zehn weiteren Unternehmensverantwortlichen und Freiberuflern aus Braunschweig und den Landkreisen Gifhorn und Peine nutzt der Braunschweiger Geschftsmann die Gelegenheit, um sich nher ber PUM.A B zu informieren sowie mit dem Staatssekretr und der Direktmandatinhaberin des Wahlkreises Braunschweig im Deutschen Bundestag, Dr. Carola Reimann, ber die Frderung der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten ins Gesprch zu kommen. Der Vorsitzende der Geschftsfhrung der Agentur fr Arbeit Braunschweig, Harald Eitge, unterstreicht in diesem Zusammenhang die qualitative Bedeutung der Angebote vertiefter Berufsorientierung. Die Agentur fr Arbeit Braunschweig ist Kofinanzier von PUM.A B.
Von links nach rechts: Harald Eitge, Vorsitzender Geschftsfhrung Agentur fr Arbeit Braunschweig, Carola Reimann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Staatssekretr Klaus Brandner, Bundesministerium fr Arbeit und Soziales, Frau Dauer, Schulleiterin Hauptschule Heidberg, und Ahmet Yilmaz, Vorstand Bund Trkisch-Europischer Unternehmer e.V.
Die erste Phase, die Ausbildungsentwicklung, geht ber in die Integrationsphase, Jugendlicher und Betrieb mssen zueinander finden, der Berufsausbildungsvertrag muss geschlossen werden, der Kammereintrag erfolgen usw.; gegebenenfalls muss das Unternehmen vorher noch bei der Erlangung der Zuerkennung der persnlichen und fachlichen Eignung sowie der Betriebs- als (Verbund-) Ausbildungssttte durch die zustndige Kammer untersttzt werden. Im Anschluss folgt die dritte Phase, die Stabilisierungsphase. Hier werden u. a. Konflikte entschrft, die bei der Umsetzung des in den ersten beiden Modulen erworbenen Wissens durch Unternehmerin bzw. Unternehmer und auszubildendem Jugendlichen entstehen knnen sowie Frder- und Sttzunterrichte angeboten. Das verhindert Ausbildungsabbrche und sichert die Nachhaltigkeit des Ausbildungsplatzangebotes. „Arbeit und Ausbildung sind nicht alles, kleine kulturelle und soziale Projekte sind auch wichtig. Aber ohne Ausbildung und Arbeit ist alles nichts!“ bringt Dirk Warnecke, Geschftsfhrer der PRBS GMBH, den PUM.A B- Ansatz auf den Punkt.
Und an dem Tag hielten alle Brcken der Belastung stand!
Auftaktveranstaltung von PUM.A BDie Berichterstattung ber die Auftaktveranstaltung von PUM.A B im Gifhorner Schloss aus der Aller Zeitung vom 11.03.2026 steht Ihnen unter folgenden Link zum Download zur Verfgung: Feb. 09 – Juni 09: Ausbildungsentwicklung IAuswahl der Jugendlichen, Kompetenzfeststellung, individuelle Bildungsberatung sowie Coaching und Qualifizierung einschlielich Praktikum; Akquise von Ausbildungsbetrieben, Beratung insbesondere in Ausbildungsfragen; Durchfhrung der Demokratie- und Toleranzseminare fr Schler/innen, Auszubildende und junge Arbeitnehmer/innen sowie von Workshops zur Interkulturalitt (als Wettbewerbsvorteil) fr Personalverantwortliche. Juli 09 – 0kt. 09: Integration IJugendlicher und Betrieb finden zueinander, der Berufsausbildungsvertrag wird geschlossen, der Kammereintrag erfolgt usw.; gegebenenfalls muss der/ die Unternehmer/in noch bei der Erlangung der Zuerkennung der persnlichen und fachlichen Eignung sowie der Anerkennung der Betriebs- als (Verbund-) Ausbildungssttte durch die zustndige Kammer untersttzt werden. Sep. 09: Berufsinformationsbrse IEinladung aller Schler/innen mit Migrationshintergrund der Haupt- und Realschulen auf dem Gebiet der Gebietskrperschaften Braunschweig, Gifhorn und Peine zur BIB; Private Unternehmen, unabhngig davon, ob ihre Inhaber/innen einen Einwanderungshintergrund haben, und ffentliche Arbeitgeber machen sich bekannt; die Arbeitsagenturen informieren ber ihr Beratungsangebot; beruflich erfolgreiche Migrant/innen prsentieren ihre Vita. Okt. 09 – Jan. 10: Stabilisierung INachbetreuen und Festigen des Ausbildungs- und Arbeitsverhltnisses, ggf. Sttzunterricht; Erweitern der Betriebskontakte. Okt. 09 – Juli 10: Ausbildungsentwicklung IIKontaktaufnahme mit und Coaching von ausgewhlten Schler/innen; Beratungskontakte zu Betrieben hinsichtlich Bewerber/innenauswahl; Ausbildungsplatzentwicklung speziell bei zugewanderten Betriebsinhaber/innen; Durchfhren der Demokratie-, Toleranz- und Interkulturalittsseminare; Dokumentation der Handlungskonzepte (Nachhaltigkeit). |
1. Regionaler BildungspreisZeitOrteUmwelttechnik
Die stoffliche und energetische Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen sowie das Einsparen von Energie/Energieeffizienz gehren zu den Wachstumsthemen der Zukunft. Im Projekt Umwelttechnik arbeitet die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gemeinsam mit regionalen Partnern an der Entwicklung dieses Wachstumsfeldes mehr...
CARLECTRA GMBH
Die im Sommer 2007 aus dem Zentrum fr Fahrzeugelektronik der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH heraus gegrndete CARLECTRA GMBH strkt das Wachstumsfeld Fahrzeugelektronik, um nachhaltige Arbeitsplatzeffekte in der Region zu erzielen. mehr...
Landesinitiative Telematik
Niedersachsen ist einer der fhrenden Standorte der Mobilittswirtschaft und -forschung. Mittels der Landesinitiative Telematik sollen die Potenziale der Telematik in Niedersachsen optimal entwickelt und eingesetzt werden. mehr...
Gesellschafter |
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