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Gewinner 2007
Die Gewinner des regionalen Ideen-Wettbewerbes stehen wieder im besonderen öffentlichen Interesse. Auch nach Abschluss der aktuellen Berichterstattung besteht häufig der Wunsch Anfragen an die Gründungsteams zu richten. Aus diesem Grund werden hier Informationen über die prämierten Ideen zur Verfügung gestellt.
Die Gewinner des regionalen Ideen-Wettbewerbs 2007: Kundenorientierte Entwicklung von Mikrosystemen
Großes Potenzial mit kleinen Systemen: Marco Feldmann, Udo Triltsch und Sebastian Bütefisch treiben die kundenorientierte Entwicklung von Mikrosystemen mit ihrer Idee voran
Der Leitgedanke der Idee von Marco Feldmann, Udo Triltsch und Sebastian Bütefisch steckt bereits im Namen des geplanten Unternehmens: Customer Oriented Microsystem Technology. Dienstleistung ihres Unternehmens soll sein, die kundenorientierte Entwicklung von Mikrosystemen voranzutreiben und auch kleinere Stückzahlen zu realisieren. Für den Auftraggeber erfolgt alles aus einer Hand: von der Potentialanalyse, über die Prozesskonzeption und die Entwicklung von Prototypen bis hin zur Vermittlung, Koordination von Partnern für die Serienfertigung der Mikrosysteme. Jetzt suchen die Herren Feldmann, Triltsch und Bütefisch noch Auftraggeber, um mit ihrer Idee am Markt zu starten. Der absenkbare Fahrzeuganhänger
Mr. Q aus Schladen:
Heinz Dieter Bremers über die ganze Ladefläche absenkbarer Fahrzeuganhänger macht Laderampen in Zukunft überflüssig. Herr Dieter Bremer aus Schladen hat die Jury mit seiner Idee von einem über die ganze Ladefläche absenkbaren Fahrzeuganhänger überzeugt. Die patentierte Erfindung des früheren Landmaschinenmechanikers ist eine Konstruktion mit Einzelradaufhängung und Hydraulik. Dabei wird auf eine Achse verzichtet. Schwere Lasten wie Maschinen oder Tiere können so ohne zusätzliche Laderampe auf den abgesenkten Fahrzeuganhänger geladen werden. Die Hängerkonstruktion besteht aus einem äußerst einfachen Aufbau, lässt sich kostengünstig produzieren, ist aber gleichzeitig sehr robust. Herr Bremer sucht für seine Geschäftsidee Partner, die ihn bei Produktion, Vermarktung und Vertrieb des Produkts unterstützen können. Die innovative Federgabel für Fahrräder
Innovation auf zwei Rädern:
Alexander Mezey hat eine Federgabel für Fahrräder entwickelt, die zuverlässig ist, bessere Fahreigenschaften bietet und eine lange Lebensdauer besitzt. Bei der Geschäftsidee von Herrn Alexander Mezey handelt es sich um eine innovative Federgabel für Fahrräder, die sich vor allem für Reise- und Alltagsräder eignet. Die Konstruktion ist wartungsfrei und kommt ohne Öl- und Dichtungswechsel aus. Der Vorteil liegt in den besseren Federeigenschaften, besonders auf Kopfsteinpflaster, und in einem kürzeren Bremsweg. Die Technik überzeugt auch durch hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer. In Deutschland ist die Federgabel eingetragen und geschützt. Herr Mezey wünscht sich einen Partner, der als Investor und/oder Vertriebspartner die Realisierung seiner Geschäftsidee unterstützt. Modulsarg
Revolution auf dem Friedhof:
Frank-Reginald Wolff hat einen modularen Sarg entwickelt, der mehrfach einsetzbar ist. Mit einem Konzept für einen Modulsarg hat sich Herr Frank-Reginald Wolff aus Liebenburg am Ideenwettbewerb beteiligt. In Zeiten stetig steigender Bestattungskosten ermöglicht der Modulsarg auch finanziell weniger potenten Menschen ein würdiges Begräbnis ihrer Angehörigen. Dazu wird einem repräsentativem äußerem Sarg im Innern ein zweiter preiswert gefertigter Sarg aus Fichte, Kiefer oder Pappe eingelegt. Da die Oberfläche des äußeren Modulsargs durch eine Acrylschicht kratzfest versiegelt ist, eignet sich der Sarg zur vielfachen Verwendung. Herr Wolff sucht Kooperationspartner, die ihn dabei unterstützen, die urheberrechtlich geschützte Geschäftsidee »Modulsarg« zu vermarkten. Das dreirädrige Kabinenfahrzeug
Isetta war Gestern – Velomobil ist Morgen: Das dreirädrige Kabinenfahrzeug eröffnet dem Individualverkehr der Zukunft neue Möglichkeiten.
Die Produktidee von Herrn Bodo Sitko aus Schöppenstedt ist ein dreirädriges Kabinenfahrzeug. Das Velomobil des Industrial- Designers soll der Beförderung einer Person im Individualverkehr dienen, ohne dabei Schadstoffe zu emittieren. Die Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist extrem leicht und aerodynamisch geformt. Angetrieben wird das Fahrzeug durch einen Hybridantrieb. Das Velomobil vereint in sich die Vorteile von Fahrrad und Automobil. Herr Sitko sucht Partner aus dem Bereich Kunststofftechnik, die ihm bei der Realisierung eines Prototyps behilflich sein können. Aber auch die Unterstützung einer hiesigen Forschungseinrichtung wäre hilfreich. Ein neues zelluläres System in der Medikamentenentwicklung
Zellen hört die Signale:
Tobias May und Roland Schucht lassen menschliche Zellen schneller wachsen und revolutionieren die Entwicklung von Medikamenten. Mit ihrer Idee neuartiger zellulärer Systeme wollen die beiden Wissenschaftler Tobias May und Roland Schucht die bislang teure und langwierige Medikamentenforschung revolutionieren. Sie haben ein Verfahren entwickelt, um langsam wachsende menschliche Zellen durch Aktivierung eines Genschalters in tumorähnliche, schnell wachsende Zellen zu verwandeln. Das Verfahren verspricht Zeit- und Kostenersparnisse. Die Herren May und Schucht haben bereits erste Finanzierungen erhalten und suchen nun weitere Partner, die als Investoren oder bei der Vermittlung von Kontakten behilflich sein können, die neuartigen zellulären Systeme am Markt zu etablieren. Situationsmöbel für Familien
»Dieser Stuhl ist Ihnen eine Nummer zu groß«: Dieser Satz gilt künftig nicht mehr, denn die Gründungsidee von Birgit Maria Schmotz besteht aus bedarfsgerechten Situationsmöbeln für die ganze Familie.
Die Gründungsidee von Frau Birgit Maria Schmotz aus Goslar liegt in der Kombination von Kinderfunktionsmöbeln mit klarem sowie anspruchsvollem Design – passend zu hochwertigen Küchen- und Badmöbeln. »Situm – situationsmöbel für familien« soll das zu gründende Unternehmen heißen. Mit den neuen Produkten sollen sich Eltern weiterhin in Ihren Räumen wohl fühlen; Kinder können gleichzeitig Waschbecken und Spüle sicher und selbständig nutzen. Die praktischen Produkte mit klarem Design sind einzigartig, multifunktional und passen sich existierendem Design an. Frau Schmotz sucht Partner aus dem technisch-konstruktiven Bereich, die helfen können, ihre Ideen in Prototypen umzusetzen. Trockeneisreinigungsverfahren
Graffitisprayer aufgepasst:
Peter Feddermanns Trockeneisreinigungsmethode funktioniert als vielfältig einsetzbare Dienstleistung. Eine Dienstleistung zur Trockeneisreinigung bildet die Idee von Herrn Peter Feddermann aus Gifhorn. Der Name der von ihm geplanten Firma: 3ice (sprich: dry-ice) Trockeneisreinigung. Dazu verwendet der gelernte Elektroinstallateur ein neues von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA entwickeltes Reinigungsverfahren, das diese am Space Shuttle einsetzt. Mobil oder stationär funktionfähig, eignet sich das Verfahren zum Reinigen im Haushalt, zum Entfernen von Graffiti bis hin zu Reinigungsarbeiten in der Lebensmittel-, Pharma-und Automobilindustrie. Jetzt sucht Herr Feddermann Kunden, und schon kann es mit seiner Geschäftidee losgehen. Die adaptive Luftmatratze
Fast ein fliegender Teppich:
Die adaptive Luftmatratze erlaubt einen gezielten Ausgleich zum Untergrund und ist etwa für medizinische Anwendungen interessant. Herr Markus Gode aus Wolfenbüttel hat die adaptive Luftmatratze entwickelt. Das Luftpolstersystem besteht aus mehreren Kammern, die jeweils über eine separate Kompressionspumpe verfügen. So können die Matratzenkammern über ein Steuergerät unterschiedlich stark aufgepumpt werden. Dieses dynamische Drucksystem erlaubt es zum Beispiel, einen gezielten Ausgleich der Luftmatratze zum Untergrund vorzunehmen oder bestimmte Formen der Aufliegefläche zu gestalten. Einsetzbar ist das Luftmatratzensystem bei medizinischen Anwendungen (z.B. bei Lähmungserscheinungen), der Transportsicherung und im Freizeitbereich. Als Industrie-Designer sucht Herr Gode Partner, beispielsweise mit Schwerpunkt in der Produktion medizinischer Hilfsmittel. Wir leiten gern Ihre Anfragen an die Gründer weiter! Sprechen Sie uns an. Kontakt: Tel: 0531 / 1218-144 |
Die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH arbeitet mit der Wolfsburg AG in gemeinsam definierten regionalen Schwerpunkten intensiv zusammen. Informationen zu unserem Kooperationspartner Wolfsburg AG finden Sie hier.
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