|
2. EnergieTag regt regionale Kooperation an
Regenerative Energieträger können in der Region
Braunschweig-Wolfsburg einen signifikanten Beitrag zur Deckung des zukünftigen
Energiebedarfs darstellen, lautete das Fazit des 2. EnergieTages der am 07. September 2011 im
Braunschweiger Haus der Wissenschaft stattfand. „Die technischen und wirtschaftlichen
Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Energieeffizienz sind vorhanden. Die
Herausforderung liegt in ihrer konsequenten und ganzheitlichen Nutzung sowie der
Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Dafür wollen wir mit den
Beratungsangeboten unserer Energieagentur, der intensiven Vermittlung von Fördermitteln
und einem Regionalen Umsetzungskonzept ‚Energie Klima Umwelt‘ die
Voraussetzungen schaffen“, resümierte Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG, die den
EnergieTag gemeinsam mit der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH veranstaltete.
Über 180 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden nahmen
teil.
Einen Anknüpfungspunkt zu den bisherigen Aktivitäten in den Kommunen bietet das Regionale Energie- und Klimaschutzkonzept des Zweckverbandes Großraum Braunschweig. Das Konzept, das derzeit erarbeitet wird, soll als Grundlage für ein zielgerichtetes Vorgehen bei der Energiebereitstellung, des Energieverbrauchs und der Energieeinsparung dienen. Ziel ist es, in der Region frühzeitig die entsprechenden Weichenstellungen für die Substitution fossiler Energieträger zu veranlassen. „In diesem Prozess müssen die Faktoren Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und auch die Beteiligung der Bürger berücksichtigt werden. Eine intelligente Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist dabei nur ein Baustein“, bestätigte Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Vorstandsvorsitzender des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen. Für die Region Braunschweig–Wolfsburg wurde deutlich, dass ein Mix aus Industriestrom und dezentralen Kleinanlagen die zukünftige Stromversorgung sicherstellen kann. Um auch für industrielle Energienutzer die konstant nötige hundertprozentige Ausfallsicherheit zu garantieren, müssten europäische und internationale Stromverbünde aufgebaut werden. In der Diskussionsrunde resümierten die Referenten, dass künftig vor allem Potenziale im Bereich der Energieeffizienz sowie bei den Speicherkapazitäten erschlossen und das Umdenken bei den Verbrauchern gestaltet werden müssen. Dabei können systematische Prozesse, wie sie z.B. ein Energiemanagementsystem bietet, auch grundlegende energie- und ressourcensparende Veränderungen anstoßen. „Nur im Zusammenspiel mit effizienterer Nutzung kann langfristig der Kostenspirale in der Energieversorgung entgegen gewirkt werden. Gerade für Industrieunternehmen liegt hier eine wesentliche Stellschraube für Kostenreduzierung und Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Dr. Ralf Utermöhlen, Geschäftsführender Gesellschafter der Umweltgutachterorganisation und Beratungsgesellschaft AGIMUS. Mit dem EnergieTag etabliert sich eine Plattform, die den regionalen Austausch zu diesen Themen anregt. Energie Team besucht Level Green AusstellungAls Ergänzung zur Arbeit im Regionalen Handlungsfeld Energie hat sich nun das Energie Team von projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH und Wolfsburg AG zusammen auf den Weg in die Autostadt gemacht, um sich gemeinschaftlich ein schärferes Bild über die Idee der Nachhaltigkeit zu verschaffen. Das Fazit des Teams: Die Ausstellung ist gelungen und ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung für die Zusammenhänge rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Das Energieteam Katrin Kogler, Karin Oesten (projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH),
Frank Adamczak, Anja Loreit (Wolfsburg AG) 1. Regionaler Energietag: Umweltschutz ist auch ein Wirtschaftsfaktor
Ein Umbruch, der ein Aufbruch ist: Verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen, innovative Konzepte zur Energiegewinnung und Entlastung der Umwelt sind Themenfelder, die ebenso Herausforderung wie Chance zur Bewährung sind. Neue Konzepte zur CO2-Reduzierung und Energieeffizienz sind in Unternehmen und Kommunen wichtiger und gefragter denn je – das ist die Bilanz des 1. Regionalen Energietags, zu dem die Wolfsburg AG und die Projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH am gestrigen Mittwoch in die Arena der Wolfsburg AG eingeladen hatten. Rund 100 Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Wirtschaft und Wissenschaft der gesamten Region nahmen daran teil. „Bereits heute integrieren zahlreiche Kommunen und Institutionen verstärkt erneuerbare Energien, um Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. Der Einsatz moderner Technik und eine effiziente Energienutzung steigern zudem die Wettbewerbsfähigkeit. Dafür wollen wir in der Region konkrete Lösungsansätze und Partnerschaften anbieten“, resümierte Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Nach der Vorstellung der regionalen Kooperationen zur Energieeffizienz, wie der Wolfsburger EnergieAgentur GmbH und der EnerMaTec GmbH konnten die Gäste sich anhand der Referate namhafter Fachleute ein Bild über die Potenziale von Klimaschutz und CO2-Reduktion machen. Dabei waren Energiekonzepte für Gebäude und Photovoltaik ebenso Thema wie das regionale Energie- und Klimaschutzkonzept, das eine Bestandsaufnahme zum Energieverbrauch und zur Energiebereitstellung vorsieht. Die Veranstalter Wolfsburg AG sowie projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH stellten außerdem ihre gemeinsamen Aktivitäten im Handlungsfeld Energie vor. Das Thema Energie ist ein Schwerpunkt der Regionalentwicklung. Die Leistungskraft von Regionen wird zukünftig entscheidend davon abhängen, inwieweit nachhaltige energetische Ressourcen zur Verfügung stehen. Vor diesem Hintergrund kommt es darauf an, innovative und effiziente Nutzungskonzepte und Produkte zu entwickeln, die gleichfalls positive Effekte für Wachstum und Beschäftigung generieren. Die Ausgangslage in der Region Braunschweig ist dabei sehr gut. Sie verfügt über eine hohe Kompetenz in den Bereichen Energieeffizienz und Energieeinsparung. Im Handlungsfeld Energie arbeitet die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gemeinsam mit regionalen Partnern an der Entwicklung dieses Wachstumsfeldes und der Umsetzung regionaler Referenzprojekte. Mit der auf Initiative der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH neu gegründeten EnerMaTec GmbH werden die vorhandenen Stärken und Einzelinitiativen zu einem schlagkräftigen Netzwerk für den gesamten Bereich der Umwelttechnik zusammengeführt. Ziel ist die koordinierte Entwicklung dieses Wachstumsfeldes und die Umsetzung regionaler Referenzprojekte. Tagungsband des 1. Regionalen EnergieTages verfügbarDie Dokumentation fasst den ersten Regionalen EnergieTag noch einmal inhaltlich zusammen. Enthalten sind die Präsentationen und nähere Informationen zu den Referenten. Auch eine Teilnehmerliste ist beigefügt. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre und freuen uns auf Ihre Anregungen sowie auf Ihre weitere Beteiligung.
Kontakt: Karin Oesten |
Die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH arbeitet mit der Wolfsburg AG in gemeinsam definierten regionalen Schwerpunkten intensiv zusammen. Informationen zu unserem Kooperationspartner Wolfsburg AG finden Sie hier.
«Idee 2012»
Der gemeinsame Ideenwettbewerb von projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH und Wolfsburg AG startet im Juni in die nächste Runde. ZeitOrte
Umwelttechnik
Die stoffliche und energetische Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen sowie das Einsparen von Energie/Energieeffizienz gehören zu den Wachstumsthemen der Zukunft. Im Projekt Umwelttechnik arbeitet die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH gemeinsam mit regionalen Partnern an der Entwicklung dieses Wachstumsfeldes mehr...
CARLECTRA GMBH
Die im Sommer 2007 aus dem Zentrum für Fahrzeugelektronik der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH heraus gegründete CARLECTRA GMBH stärkt das Wachstumsfeld Fahrzeugelektronik, um nachhaltige Arbeitsplatzeffekte in der Region zu erzielen. mehr...
Landesinitiative Telematik
Niedersachsen ist einer der führenden Standorte der Mobilitätswirtschaft und -forschung. Mittels der Landesinitiative Telematik sollen die Potenziale der Telematik in Niedersachsen optimal entwickelt und eingesetzt werden. mehr...
Gesellschafter
|
|