Aktuelles
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Wie es Euch gefällt!Aber was gefällt Euch? Kaum eine Entscheidung prägt den Lebensweg so nachhaltig, wie die Berufswahl. KoPra WF, Teil des „Regionalen Übergangsmanagement Schule -Beruf im Landkreis Wolfenbüttel“, angeschoben und finanziert von Landkreis und Stadt Wolfenbüttel, der Agentur für Arbeit Braunschweig und der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH, bot den rd. 240 Schülerinnen und Schülern (SuS) der 8. Klasse an den drei Wolfenbütteler Pilotschulen - GHS Wilhelm Raabe, HRS Remlingen und RS Leibniz- deshalb am 16. Juni die Gelegenheit, mit Hilfe von rd. 20 berufsbezogene Aufgaben ihre im Frühjahr im Zuge der Kompetenzfeststellung (KOFE) gewonnen Einsichten und erzielten Ergebnisse praktisch zu überprüfen. Sie „begriffen“ mit Hilfe der Aufgaben die Berufe. Am 21. und 22. Juni erkundeten die SuS in rd. 50 Wolfenbütteler Unternehmen und Einrichtungen passende Ausbildungsberufsbilder in der betrieblichen Realität. Im Alter von 16 Jahren stehen SuS der Haupt- und Realschulen vor der konkreten Berufswahlentscheidung. Es wird ernst. „Werde ich das, was meine Freunde machen? Ergreife ich den Beruf, den meine Eltern mir empfehlen? Oder tue ich genau das Gegenteil davon?“ „Und in meinen Lieblingssoaps, da gibt es ein paar coole Typen mit coolen Berufen. Wäre das nicht auch was?“ „Bleibe ich am Ort, weil meine Freundin oder mein Freund hier bleiben?“ „Nehme ich die Ausbildung, die ich kriege? Strenge ich mich an, um einen Ausbildungsplatz in meinen Traumberuf zu bekommen?“ Fragen über Fragen. Die Praxis zeigt, neben ordentlichen Abschlussnoten ist in den letzten beiden Schuljahren die Berufsorientierung ein wichtiger Prozess, um zu seinen persönlichen Traumberuf zu finden und an einen Ausbildungsplatz zu kommen. Berufsbereich Technik/ Handwerk: Station "Werkzeuge bestimmen" Berufsbereich Technik/ Handwerk: Station "Elchtest Holzfuß" Berufsbereich Technik/ Handwerk: Station "Schnelligkeitstest" Zur Unterstützung bietet die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH mit „KopPra WF- Kompetenzfeststellung und Praxistage in Wolfenbüttel“ für die Haupt- und Realschüler der Pilotschulen aus Landkreis und Stadt vier Bausteine an, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Im Frühjahr 2010 nahmen die SuS der Pilotschulen an einem Kompetenzfeststellungsverfahren (KOFE) teil. Ziel der viertägigen KOFE war es, den Schüler/innen Auskunft darüber zu geben, ob ihre Interessen und Neigungen ihren Kompetenzen entsprechen bzw. eine Umorientierung notwendig ist. Die KOFE orientiert sich am Kompetenzenansatz. Es geht darum, was die SuS können. Die KOFE beinhaltet zunächst das Feststellen von klassischen Sozialkompetenzen, wie Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Problemlösefähigkeit oder Arbeitsorganisation. Des Weiteren werden die Kompetenzen im Hinblick auf die drei Berufsbereiche Soziales/ Gesundheit, Büro/ Verwaltung/ Kaufmännisches sowie Technik/ Handwerk. Am fünften Tag stehen ein verständliche Kompetenzbilanz sowie ein individuelles Auswertungsgespräch, an dem auch viele Eltern teilnahmen. Berufsbereich Büro/ Verwaltung/ Wirtschaft: Station "Disponieren" Berufsbereich Büro/ Verwaltung/ Wirtschaft: Station "Serviette falten" Berufsbereich Büro/ Verwaltung/ Wirtschaft: Station "Auswertung" Am 16.06.2010 folgt jetzt als zweiter Baustein der Schulparcours. Die Durchführung dient den SuS sich ihres im Rahmen der KOFE- Übungen gewonnenen Erfahrungswissens berufsbildbezogen zu vergewissern und es zu vertiefen. „Der Werkunterricht hat mir immer Spaß gemacht und die KOFE hat mein handwerkliches Talent bestätigt. Kann ich unfallfrei ein Stück Holz bearbeiten? Und zu Hause bei Familienfeiern musste ich oft helfen. Gehen mir die Arbeiten im Gastronomiebereich gut von der Hand? Macht mir das auch Spaß? Ich habe bei der letzten Klassenfahrt die einzelnen Ausflüge rausgesucht und auf die Reihe gebracht. Kann ich gut Infos sammeln und organisieren?“ Die Teilnehmenden probieren aus und sammeln je nach Grad der Erledigung ihrer Tätigkeiten Punkte. Hier „begreifen“ die SuS im wahrsten Sinne des Wortes die praktischen, einschlägigen Aufgaben von rd. 20 Berufen und können so die richtigen Antworten finden. Der Schulparcours ist so gestaltet, dass ähnliche Bedingungen wie bei einer Ausbildung/ einem Praktikum herrschen. Daher bleiben Kaugummi, Handy und Ähnliches zu Hause. Taschen und Jacken werden abgelegt. Ein Stift zum Ausfüllen eines Laufzettels reicht aus. Der Parcours wird unter Mithilfe von Lehrkräften und Eltern durchgeführt und setzt insofern die mit der KOFE begonnene Elternarbeit fort. Ergebnisse sind volle Punktezettel, neue Erfahrungen und eine weitere Möglichkeit, damit die Jugendlichen mit ihren Eltern und allen an der Berufsorientierung beteiligten im Gespräch bleiben. Der ausgefüllte Laufzettel wird später im Unterricht ausgewertet, für Beratungstermine mit Berufsberatung und Schulsozialarbeit genutzt. Berufsbereich Gesundheit/ Soziales: Station "Bandagen" Berufsbereich Gesundheit/ Soziales: Station "Verpacken von Tüchern" Station "Erzieher/in" Und er wird mit dem dritten Baustein kombiniert, der kaum eine Woche später startet: den Praxistagen am 21. und 22.06.2010. In Fünfergruppen erkunden die rd. 240 SuS an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Ausbildungsberufsbilder aus den drei Berufsbereichen in der betrieblichen Realität. Nachdem der Betrieb kurz Gelegenheit hat, sich vorzustellen und für sich als potenziellen Arbeitgeber zu werben, werden ausgewählte Ausbildungsberufsbilder durch Vorführungen und kleine Mitmachaufgaben erfahrbar. Die Probe aufs Exemple „Schulparcours“. Als Ansprech- und Gesprächspartner fungieren an den Praxistagen auch Auszubildende. Diese berichten auch über ihren persönlichen Werdegang, warum sie sich für einen bestimmten Beruf entschieden haben, welche Hindernisse sie auf dem Weg zum Ausbildungsplatz überwinden müssten und mit welchen Mitteln sie den Bewerbungsprozess erfolgreich gestaltet haben. Rd. 50 Betriebe und Einrichtungen aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel machen mit und investieren Zeit. Die Brücke zwischen berufsbezogenen Aufgaben und Arbeit, zwischen dem Lernort Schule und dem Lernort Betrieb wird nach Kompetenzfeststellung, Schulparcours und Praxistagen durch eine berufspraktische Unterweisung der SuS durch Repräsentanten aus den drei Berufsfeldern Büro/ Verwaltung/ Wirtschaft, Gesundheit/ Soziales sowie Technik/ Handwerk in den Pilotschulen stabilisiert. Sie stellen ausgewählte Berufsbilder vor, beantworten Fragen und geben praktische Tipps zum Bewerbungsverfahren. Der Termin liegt nach den Sommerferien.
Nach den Herbstferien, im kommenden Schuljahr 2010/11, startet dann die KoPra WF- Durchführungsphase an allen 9 Haupt- und Realschulen bzw. 14 Haupt- und Realschulzweigen in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel mit der Kompetenzanalyse. Die Termine stehen bereits!
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Die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH arbeitet mit der Wolfsburg AG in gemeinsam definierten regionalen Schwerpunkten intensiv zusammen. Informationen zu unserem Kooperationspartner Wolfsburg AG finden Sie hier.
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