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Flächendeckende Berufsorientierung in Braunschweig ist erfolgreich angelaufen

Der Startschuss für das Projekt „Berufsorientierung in Braunschweig (BOBS)“ ist bereits gefallen und trifft auf positive Resonanz an den Schulen. Starke Partner schaffen die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für einen flächendeckenden Ansatz zur Berufsorientierung in Braunschweig und unterschreiben den Kooperationsvertrag des Pilotprojekts.

Die Stadt Braunschweig, Braunschweigische Landessparkasse, der Braunschweiger Zeitungsverlag, die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GmbH sowie die Agentur für Arbeit Braunschweig sind Initiatoren der flächendeckenden Berufsorientierung und stellen in den nächsten zweieinhalb Jahren mehr als 1,7 Millionen Euro finanzielle Mittel für die BOBS-Offensive zur Verfügung. „Wirtschaft in die Schule“ der Bürgerstiftung Braunschweig gilt als BOBS - Ideengeber. Bereits seit Juni profitieren die Schüler der Stadt Braunschweig vom Projekt BOBS.

Ab der achten Klasse werden die Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen auf die Arbeitswelt vorbereitet. „Rund 2.300 Jungen und Mädchen pro Jahrgang durchlaufen das schulformspezifische BOBS-Konzept mit einem Wechsel von Theorie und Praxis, so dass die Wahl des passenden Ausbildungs- oder Studienplatzes optimal unterstützt wird“, beschreibt Harald Eitge, Leiter der Braunschweiger Arbeitsagentur, das Ziel.

Noch während der Sommerferien gelang es, mit rund 80 Prozent der Schulen einen Besuchstermin abzustimmen, um die Einpassung von BOBS in das individuelle Schulprogramm zu diskutieren und die nächsten Meilensteine zu verabreden. Bisher hat über die Hälfte der Braunschweiger Schulen ihre Teilnahme bestätigt.

„Ich freue mich über die gute Resonanz der Schulen und bin mir sicher, dass sich die Inanspruchnahme mit der Anzahl der Schulbesuche weiter erhöht“, blickt Ulrich Markurth, als zuständiger Dezernent der Stadt Braunschweig, in die Zukunft.

Die Module des Konzepts, wie zum Beispiel Selbst- und Fremdeinschätzung oder Berufseignungstests werden von Bildungsträgern unterstützt. Damit auch die praktischen Bausteine durchlaufen werden können, sind Praktikastellen von rund 7.500 Tagen erforderlich.

Dr. Bettina Rothärmel, Leiterin des strategischen Marketing im Braunschweiger Zeitungsverlag, appelliert an die Unternehmen der Region: „Arbeitgeber können ab November unbürokratisch Praktikastellen auf der Homepage www.praktikum38.de melden und ihren Anteil zum Gelingen dieses Projektes beitragen.“

"Die Landessparkasse hat den Schwerpunkt ihres gesellschaftlichen Engagements auf die Förderung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen gelegt. Die Finanzierung von BOBS ist Zeichen sozialer Verantwortung und zugleich unternehmerischen Weitblicks hinsichtlich der Fachkräftebedarfe der Zukunft", sagt Christoph Schulz, Vorstandsvorsitzender der Braunschweigischen Landessparkasse.

„Mit diesem Konzept realisieren wir ein weiteres beispielgebendes Vorbildprojekt im Bereich der Nachwuchsförderung und -bindung. So leisten wir einen starken Beitrag für das Thema Berufsorientierung, von dem die gesamte Wirtschaftsregion profitiert“, ist sich Oliver Syring, Geschäftsführer der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GmbH, sicher.

Die Financiers setzen auf das Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerkollegien, der Niedersächsischen Landesschulbehörde, von Wirtschaft und Verwaltung, der Kammern und der Sozialpartner sowie - nicht zuletzt - auf die Einbindung der Eltern. Denn: nach einem Jahr befinden sich rund 4.500 Schülerinnen und Schüler im Projekt.

 
Die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH arbeitet mit der Wolfsburg AG in gemeinsam definierten regionalen Schwerpunkten intensiv zusammen. Informationen zu unserem Kooperationspartner Wolfsburg AG finden Sie hier.
 

«Idee 2012»

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